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Gute Musik, guter Sound, gute Laune

Drei Tage Festival und eine Stimmung wie beim legendären Woodstock. Das „5. Ziegelei Open Air“ auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei im Taunus bei Frankfurt lockte bei herrlichem Wetter tausende Besucher an. Die kamen auch mit Campern und Zelten und erlebten eine Liveshow nach der anderen von erstklassigen Musikern. Für den guten Sound auf der Mainstage sorgte Pro Audio Equipment der Adam Hall Group.

Die mittlerweile zum echten Geheimtipp gewordene Veranstaltung wird von Achim „Achmed“ Schmidt und seinem Team aus dem Kultlokal „Die Scheuer“ jedes Jahr mit viel Herzblut auf die Beine gestellt. Und die Adam Hall Group ist, man kann schon sagen traditionell, als Unterstützer regelmäßig dabei.

Markus Jahnel, COO und Geschäftsführer der Adam Hall Group: „Natürlich haben wir sozusagen als Nachbarn das Festival wieder gerne mit unserer Technik unterstützt. Achim Schmidt engagiert sich immer sehr, wirklich namhafte Gruppen und Künstler in unsere Region zu holen und die sollen sich auf jeden Fall über die passende Beschallung freuen. So haben wir wie jedes Jahr eine Menge professionelles Equipment der Marken LD Systems und RAM Audio für das Open Air zur Verfügung gestellt.

Mehr als ein Dutzend Live-Acts wechselten sich auf zwei Bühnen ab. Darunter auch namhafte Größen wie die Julian Sas Band, deren Programm von Blues, Bluesrock und Boogie geprägt ist. Weitere Headliner zu später Stunde waren Hole Full of Love mit ihrer AC/DC Tribute Show oder die Band Still Collins, die mit ihren Zuhörern auf eine Zeitreise in die 80er zu den großen Hits von Phil Collins ging. Folk, Hardrock, Balkan-Rock in bayerischer Mundart, auch über diese Musikrichtungen und viele mehr durfte sich das Publikum freuen. Selbst Technofreaks kamen in der Elektrohöhle auf ihre Kosten – kurzum, für jeden Geschmack wurde etwas geboten.

Der Festivalmarkt mit allerlei bunten Angeboten, Verkaufsstände für das leibliche Wohl, ein Rahmenprogramm für die Kleinen oder die Hochtaunusspiele mit ungewöhnlichen Disziplinen erwiesen sich als weitere Attraktionen des dreitägigen Festivals. Auch sie wurden neben der Musik vom generationsübergreifenden Publikum gerne angenommen.
  
LD Systems Line Array und kräftige Subwoofer
Die technische Organisation und Leitung lag in den bewährten Händen von Elliott John Schweigert. Der Tontechniker hatte in diesem Jahr die Subwoofer in einer besonderen Formation anordnen lassen, um die Interferenzen auf der Bühne zu reduzieren. Insgesamt kamen zehn LD Systems V218 SUB zum Einsatz. Die passiven 2x 18-Zoll Bassreflexsubwoofer mit 1600 W RMS und 132 dB max. SPL lieferten als 4er „Zahnlücke“ (spezielle Art der Aufstellung) in der Mitte gestellt ordentlich Punch, flankiert von je einem eng stehenden 3er Cluster dieser kräftigen Subs. Durch diese besondere Anordnung sei laut Schweigert vor der Bühne eine sogenannte „Bass-Keule“ entstanden, verbunden mit dem positiven Effekt der Dämpfung von tiefen Frequenzen in den hinteren Bereich und auf die Bühne. Die Problematik der Dachkonstruktion über der Hauptbühne, die zu Resonanzen neige, konnte durch die neue Anordnung ebenfalls elegant gelöst werden.

Als Mainhang waren links und rechts jeweils acht geflogene LD Systems VA8 zu sehen. Diese Dual 8-Zoll Premium Line Array Lautsprecher arbeiten hervorragend mit den V218 SUBs zusammen. Jedes einzelne VA8 Element bildet einen Frequenzbereich von 70 Hz bis 19 kHz ab, bei einer Dispersion von 120° x 10° und einer Dauerleistung von 500 W RMS. Damit auch die Fans direkt am Bühnenrand nicht auf guten Sound verzichten mussten, beschallten sechs LD Systems VA4 in zwei Gruppen als Nearfills diesen Bereich. Die leichten und ultrakompakten 2x 4-Zoll Line Array Lautsprecher fungierten als unverzichtbare Elemente des ausgeklügelten Beschallungskonzepts.
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Powerstation
In den Sideracks Backstage lieferten diverse RAM Audio Endstufen der W9000 und W6000 Serie kräftigen Antrieb für die Beschallung, unterstützt von einer vierkanaligen LD Systems DSP 44K Leistungsendstufe. Mit der Leistung von 1.200 Watt pro Kanal und 2x 2.400 Watt im Brückenbetrieb garantiert die DSP 44K hervorragende Performance bei kompromissloser Klangqualität. Als Signalprozessor versorgte der sechskanalige Controller LD Systems DPA 260 die Line Arrays VA4 und VA8.

Redundanz für die Sicherheit
Am FOH-Platz thronte eine mächtige Soundcraft Vi4 Konsole, die von Schweigert selbst oder vom jeweiligen Tontechniker der Band bedient wurde. Beim Einmessen fährt Schweigert das Pult gerne „heiß“. Das heißt, er arbeitet mit kräftigem Gain von +6 dB bis +12 dB, was für verschiedene Techniker sicher gewöhnungsbedürftig ist. Vom Mischpult ging es mit vier Glasfaserstrecken zur Stagebox und von dort ganz klassisch analog weiter in die Amps. Redundanz ist dem Tontechniker sehr wichtig, denn bei dem straffen Programm mit vielen Acts durfte einfach nichts schieflaufen. Grundsätzlich sollte immer alles ohne Störungen klappen, das sei man den Bands und den Zuhörern schuldig, macht Schweigert unmissverständlich klar.
„Achmed“ Schmidt, Inhaber der Scheuer, Besitzer des Festivalgeländes und Chef-Organisator zeigte sich in diesem Jahr zufrieden mit den Besucherzahlen. „So eine Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter“, hat Schmidt ja bereits in den vergangenen Jahren deutlich erfahren müssen. Diesmal sei alles im grünen Bereich gewesen.

Mehr Informationen:
scheuer.rocks
adamhall.com

Folgende Produkte kamen zum Einsatz:
RAM-Audio W Series
LD Systems DSP 44 K
LD Systems DPA 260
LD Systems VA4
LD Systems VA8

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