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Gravity-Stands für den Tastenmagier

Yes-Keyboarder Rick Wakeman spielt seine „Live Portraits“ in der Lincoln Cathedral.

Beim Namen „Rick Wakeman“ geraten Liebhaber anspruchsvoller Tastenmusik ins Schwärmen. Der 69-jährige Brite prägte nicht nur über mehrere Jahrzehnte den Keyboard-Sound der Progrock-Legenden von Yes, sondern wirkte auch als Solomusiker stilbildend. Seine außergewöhnlich umfangreiche Solo-Diskographie umfasst ganze 90(!) Alben und erstreckt sich von klassischem Rock/Pop über Synthesizer-Kompositionen bis zu Orchester-Einspielungen und Filmmusiken. 2017 veröffentlichte Wakeman sein Album „Piano Portraits“, das komplett auf einem Steinway-Flügel entstand. Nach einer höchst erfolgreichen Tour entschied sich der unermüdliche Pianist, die „Portraits“ noch einmal live vor Publikum einzuspielen und das Konzert auf CD und DVD zu veröffentlichen.

Gravity am Steinway-Flügel

Am 7. März 2018 fanden sich Rick Wakeman, sein langjähriger Recording-Engineer Erik Jordan, Ian M. Barfoot von Tech-Serv Audio Consultants (gleichzeitig der FOH-Engineer von Rick Wakeman) sowie der Klavierbauer Andrew Giller in der berühmten Lincoln Cathedral in Lincoln, UK ein, um die kombinierte Live- und Aufnahme-Session durchzuführen. Neben einer erlesenen Auswahl an Mikrofonen brachte Barfoot auch zehn Gravity-Mikrofonstative vom Typ MS 4322 HDB mit in die gotische Kathedrale, um Ricks geliebten Giller-Steinway-Flügel von allen Seiten mikrofonieren zu können, ohne den Maestro in seinem künstlerischen Aktionsradius zu stören.

Alles muss perfekt sitzen

„Ein Live-Konzert in einer Kirche, das aufwendig mitgeschnitten, gefilmt und als DVD veröffentlicht wird – das war ein besonderer Job in einer besonderen Location, bei dem alles perfekt laufen musste“, erläutert Barfoot, der das Frontend-Equipment für das Konzert bereitstellte. „Wir haben uns für die MS 4322 HDB von Gravity entschieden, da die gesamte Stativkonstruktion äußerst robust und stabil ist – nicht nur die Standbeine, wie bei vielen anderen Modellen. Wir hatten diverse extrem teure Mikrofone im Einsatz. Da darf nichts wackeln, resonieren oder verrutschen – insbesondere nicht vor Live-Publikum.“

Eleganter Look für eine intime Session
„Die Gravity-Stative haben einen tollen, schlanken und modernen Look. Da diese zudem durchgehend im Kamerabild waren, haben wir natürlich auch darauf geachtet, die Stands blitzblank zu halten…“, ergänzt Jordan mit einem Schmunzeln. Eine nicht ganz alltägliche Aufgabe für einen Techniker, doch es hat sich gelohnt: Die „Live Portraits“ gehören zu Rick Wakemans intimsten und persönlichsten Werken. „Obwohl die Kathedrale Anfang März nicht gerade die wärmsten Umgebung für ein Konzert bot, kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend jemand dieses einmalige Erlebnis verpassen wollte“, bestätigt Andy Brailsford vom britischen Musikmagazin „Rocktopia“.

Mehr Informationen:
ts2012.weebly.com
www.gravitystands.com
www.gravitystands.com/ms-4322-hdb

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